gmbh gründen haus kaufen Postbank Wohnatlas 2018: Neubau oder Bestandsimmobilie? Eine Frage des Preises

Bonn (ots) – Neubau oder Bestandsimmobilie – was rechnet sich am ehesten, was sind
die Vor- und Nachteile? Vor diesen Fragen stehen Immobilienkäufer
überall in Deutschland. Der Postbank Wohnatlas, für den das
Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) die Angebote in 401
kreisfreien Städten und Landkreisen untersucht hat, gibt einen
Überblick über die regionalen Preisabstufungen. In 329 von 401
Kreisen und kreisfreien Städten liegen die Kaufpreise für
70-Quadratmeter-Wohnungen aus dem Bestand um mehr als 50.000 Euro
unter den entsprechenden Neubaupreisen. Kostenvorteile von über
100.000 Euro ergeben sich für Bestandsimmobilien rechnerisch in mehr
als jedem fünften Kreis (90 Kreise, 22 Prozent) gegenüber Neubauten.
Als Neubauten gelten in der vorliegenden Untersuchung Immobilien ab
Baujahr 2014.

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zum Download: http://ots.de/eQWE3s +++

„Für 86.500 Euro – das ist im bundesweiten Mittel der Preisvorteil
einer 70-Quadratmeter-Bestandswohnung zu einer vergleichbaren
Neubauwohnung – lassen sich so einige Sanierungsmaßnahmen umsetzen,
für die es häufig zusätzlich die staatliche Förderung durch die KFW
gibt“, sagt Jörg Koschate, Vorstand Produkte der BHW Bausparkasse.
„Wenn die Preisdifferenz zwischen Bestands- und Neubau bei einem nach
Lage und Ausstattung vergleichbarem Objekt allerdings deutlich
darüber liegt, ist Vorsicht geboten.“ Der Sanierungsbedarf solch
vermeintlicher „Schnäppchen“ ist meistens besonders hoch. In Fällen
großer Abweichungen rät der Experte daher zu einem professionellen
Gutachter, der den Zustand des Wunschobjekts genau analysiert und
eine Kostenschätzung abgibt.

Auch bei Bestandsobjekten ohne massiven Sanierungsbedarf gilt es
einiges zu beachten. Trotz augenscheinlich gutem Zustand kann es
verdeckte Mängel geben, die kostspielige Reparaturen nach sich
ziehen. Zudem entspricht die Energieeffizienz meist nicht dem
Standard eines Neubaus, so dass entweder höhere laufende Heizkosten
oder alternativ Energiespar-Maßnahmen und Modernisierungsarbeiten an
der Haustechnik auf die Eigentümer zukommen. „Es muss jedoch nicht
jede Modernisierungsmaßnahme vor dem Einzug umgesetzt werden. Der
Finanzierungsbedarf lässt sich dann auch auf einen Zeithorizont von
mehreren Jahren verteilen“, so Jörg Koschate.

Top Ten: Hier ist die Preisdifferenz zwischen Neubau und
Bestandsimmobilie am größten

Reihenfolge: Kaufpreisdifferenzen Neubau* im Vergleich zu Bestand für
eine 70-Quadratmeter-Wohnung, Median

Rang  Stadt/Kreis             Bundesland         Differenz in Euro 
1     Stuttgart               Baden-Württemberg  166.580 
2     Ludwigslust-Parchim     Meckl

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.-Vorpommern 154

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.662 3 Leipzig, Landkreis Sachsen 150.512 4 Lübeck Schleswig-Holstein 142.527 5 Meißen Sachsen 141

Firmenmantel gmbh kaufen hamburg gmbh kaufen risiko

.135 6 Hof (Stadt) Bayern 136.366 7 Starnberg Bayern 135.693 8 Krefeld Nordrh.-Westfalen 135.526 9 Teltow-Fläming Brandenburg 135.505 10 Garmisch-Partenkirchen Bayern 135.260

* Immobilien ab Baujahr 2014

Quellen: empirica-systems Marktdatenbank (2018), Berechnungen HWWI

Größter Preisvorteil in Stuttgart

In Stuttgart sind die Preise für Bestandsimmobilien im bundesweiten
Vergleich in Relation zu den Neubau-Preisen am günstigsten. Mit einer
Preisdifferenz von 166.580 Euro für die 70 qm Wohnung ist Stuttgart
auch unter den sieben einwohnerstärksten deutschen Metropolen
Spitzenreiter. Mehr als 100.000 Euro beträgt die Preisdifferenz
zwischen Neu- und Altbau aber auch in Düsseldorf, Berlin, Köln und
Frankfurt am Main.

Preisdifferenz Neubau zu Altbau in den „Big Seven“ der deutschen
Städte

Reihenfolge: Kaufpreisdifferenzen Neubau* im Vergleich zu Bestand für
eine 70-Quadratmeter-Wohnung, Median

Rang      Stadt         Preisdifferenz in Euro 
1         Stuttgart            166

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.580 2 Düsseldorf 120.211 3 Berlin 108.500 4 Köln 104.353 5 Frankfurt a. M. 100.613 6 München 82.431 7 Hamburg 71.454

* Immobilien ab Baujahr 2014

Quellen: empirica-systems Marktdatenbank (2018), Berechnungen HWWI

Preisschere wird von Altersstruktur der Immobilien insgesamt bestimmt

Die Studie offenbart weiter, dass Preisunterschiede zwischen Neu- und
Bestandsbauten umso ausgeprägter sind, je höher der Anteil „echter“
Altbauwohnungen mit Baujahr vor 1979 am gesamten Wohnungsbestand der
jeweiligen Landkreise beziehungsweise kreisfreien Städte ist

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.
Besonders alt ist der Immobilienbestand zum Beispiel im südlichen
Niedersachsen, im Ruhrgebiet, im Saarland und in den östlichen
Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch in
Metropolen und Städten dominieren die älteren Bestandsbauten mit
Anteilen von mehr als 70 Prozent am gesamten Wohnungsbestand. In
vielen Kreisen Bayerns, im nördlichen Niedersachsen und im Umland von
Berlin hingegen sind mehr als 40 Prozent der Wohnungen erst nach 1978
entstanden.

„Neubau entsteht vor allem da, wo Platz ist“, sagt Jörg Koschate von
der BHW Bausparkasse. „Dabei sind Lage und Infrastruktur bei älteren
Objekten oft deutlich attraktiver.“ Doch natürlich bietet ein Neubau
auch große Vorteile, etwa eine bessere Energieeffizienz, eine
moderne, zeitgemäße Ausstattung und eine längere Gewährleistung auf
Baumängel. Wo die Preisunterschiede bei einem in Lage und Ausstattung
vergleichbarem Objekt gering sind, rät der Experte daher eher zum
Neubau – vor allem denjenigen, die in ihren eigenen vier Wänden in
den nächsten Jahren handwerklich nicht groß anpacken möchten.

Wer gezielt nach jüngeren beziehungsweise älteren Immobilien sucht,
findet in den unten stehenden Top 10 Rankings die Kreise mit den
höchsten Anteilen des jeweiligen Immobilientyps.

Top 10 Regionen mit überdurchschnittlich jungem Immobilienbestand
Reihenfolge: Anteil Wohnungen der Baujahre ab 1979 am gesamten
regionalen Wohnungsbestand

Rang Stadt/Kreis          Bundesland    Anteil Immobilien ab 1979
1    Erding               Bayern        56,1 % 
2    Cloppenburg          Niedersachsen 56,0 % 
3    Vechta               Niedersachsen 54,5 % 
4    Freising             Bayern        54,3 % 
5    Emsland              Niedersachsen 53,2 % 
6    Pfaffenhofen a.d.Ilm Bayern        52,5 % 
7    Landshut             Bayern        51,7 % 
8    Eichstätt            Bayern        51,1 % 
9    Landsberg am Lech    Bayern        51,1 % 
10   Regensburg           Bayern        50,7 % 

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2014),
Berechnungen HWWI

Top 10 Regionen mit überdurchschnittlich altem Immobilienbestand
Reihenfolge: Anteil Wohnungen Baujahre vor 1979 am gesamten
regionalen Wohnungsbestand

Rang Stadt/Kreis          Bundesland       Anteil Immobilien vor 1979
1    Pirmasens, Stadt     Rheinland-Pfalz        86,1 % 
2    Bremerhaven, Stadt   Niedersachsen          86,0 % 
3    Essen, Stadt         Nordrhein-Westfalen    85,7 % 
4    Gelsenkirchen, Stadt Nordrhein-Westfalen    85,1 % 
5    Wilhelmshaven, Stadt Niedersachsen          84,4 % 
6    Wuppertal, Stadt     Nordrhein-Westfalen    83,9 % 
7    Herne, Stadt         Nordrhein-Westfalen    83,4 % 
8    Braunschweig, Stadt  Niedersachsen          83,3 % 
9    Hagen, Stadt         Nordrhein-Westfalen    83,2 % 
10   Duisburg, Stadt      Nordrhein-Westfalen    82,9 % 

Quellen: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2014),
Berechnungen HWWI

Hintergrundinformationen zum Postbank Wohnatlas 2018

Der Postbank Wohnatlas 2018 ist eine jährlich erscheinende,
mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter
verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Der
vorliegende Beitrag ist der fünfte Studienteil des diesjährigen
Wohnatlas. Er basiert auf Berechnungen, die unter der Leitung von
Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim
Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), für 401 deutsche
Landkreisen und kreisfreie Städten durchgeführt wurden.

Pressekontakt:

Postbank
Ralf Palm
+49 228 920 12109
<a href="mailto:ralf.palm@postbank

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